Das Internet ist aus unserer heutigen Welt kaum mehr wegzudenken. Gerade Industrie und Wirtschaft profitieren von der zunehmenden Digitalisierung. Für viele Bürgerinnen und Bürger gehört das tägliche Surfen zum Alltag. Grundvoraussetzung dafür ist eine gute und schnelle Internetverbindung. Genau das hat sich die Bundesregierung zum Ziel gemacht. Bis 2018 soll es in Deutschland eine flächendecke Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s geben. Dafür hat der Bund jetzt ein Förderprogramm in Höhe von 2,7 Mrd. Euro aufgelegt, das die Kommunen beim Ausbau unterstützen soll.

Wie das genau funktioniert, das wurde am Dienstag in der Bürgersaal in Meitingen diskutiert. Die schwäbischen Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange und Hansjörg Durz hatten u.a. die Bürgermeister und Landräte der Region zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der Breitbandexperten das Bundesprogramm vorstellten und Fragen beantworteten.

„Die Themen Breitbandausbau und schnelles Internet sind für die Menschen enorm wichtig. Jeder hat ein Interesse daran, gut vernetzt zu sein. Das ist in unserer heutigen Gesellschaft ein wichtiger Standortfaktor. Mit diesem Programm ist es erstmals auch auf Bundesebene gelungen, einen ordentlichen Beitrag zur Förderung des Breitbandausbaus zur Verfügung zu stellen“, erklären die Abgeordneten und fügen hinzu: „Es ist aber auch wichtig, dass die Verantwortlichen vor Ort umfassend informiert sind und ihre Möglichkeiten kennen. Daher war uns diese Veranstaltung wichtig.“

Das Bundesprogramm umfasst ein Volumen von 2,7 Milliarden Euro und hat eine Förderhöchstsumme pro Projekt von bis zu 15 Millionen Euro. Damit bietet es die Möglichkeit, gerade auch Regionen im ländlichen Raum zu unterstützen, die immer als besonders schwierig galten. „Hier muss jetzt in jedem Einzelfall genau das Zusammenspiel zwischen Bundes- und Landesförderung ausgelotet werden, um das Maximum für eine zukunftsgerichtete Versorgung herauszuholen“, so MdB Lange, der im Bundestag Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für digitale Infrastruktur ist.

Sein Kollege Hansjörg Durz sitzt für die CSU im Bundestagsausschuss für Digitale Agenda. Auch er sieht im Bundesprogramm eine wichtige Chance. Besonders da schon die Beratungsleistungen mit bis zu 50.000 Euro pro Projekt gefördert werden können. „Die Kommunen sollten jetzt auf jeden Fall zügig die unbürokratische Förderung von Beratungsleistungen zur Planung des weiteren Netzausbaus in Anspruch nehmen. Damit können mit fachkundiger Unterstützung die nächsten Ausbauschritte konkret geplant werden“, so Durz.

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