Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat in diesen Tagen ein neues Förderprogramm gestartet. Damit können private Eigentümer und Mieter nun finanzielle Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnung- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Bund mit 30 Mio. Euro ausgestattet.

„Die Zahl der Einbrüche steigt stetig. Deshalb ist ein wirksamer Schutz von Wohnung und Haus von elementarer Bedeutung“ erklärt der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz. Allein im letzten Jahr gab es nach der polizeilichen Kriminalstatistik über 150.000 Einbrüche, von denen über 40 Prozent im Versuchsstadium abgebrochen wurden. „Umso mehr begrüße ich das Programm der KfW, weil es beim Schutz und der Prävention ansetzt“, so Durz.

Das Förderprogramm ist Teil eines umfassenden Ansatzes zur Bekämpfung der Einbuchkriminalität. An erster Stelle steht dabei eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort. Hierzu wird die Bundespolizei bis 2018 insgesamt 3000 neue Stellen erhalten. „Die Mittel hierfür sind bereits mit dem Haushalt 2016 beschlossen. So wird jetzt die erste Rate von 1000 neuen Stellen auf den Weg gebracht und auch das Bundeskriminalamt um mehr als 300 Stellen verstärkt“, weiß der Bundestagsabgeordnete Durz zu berichten.

Neben der Polizeipräsenz steht die Prävention. Hier setzt das KFW-Programm konkret an. Einen Zuschuss gibt es für den Einbau oder die Nachrüstung von Fenstern, den Einbau von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, den Einbau einbruchshemmender Gitter und Rolläden und für baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Bild- oder Gegensprechanlagen.

Beantragen kann die Förderung jeder, der in den Einbruchschutz einer bestehenden Immobilie investiert. Gefördert wird sowohl der fachgerechte Einbau, als auch die Materialien. Wichtig ist aber, dass die Förderung vor Beginn der Arbeiten beantragt wird.

„Ein Förderung von 200 bis maximal 1500 Euro ist sicherlich ein guter Anreiz für jeden Eigentümer oder Mieter, sich vor Einbrüchen zu schützen“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Weiterhin begrüßt Durz, dass Maßnahmen zur Einbruchsicherung auch mit dem Förderprogramm zum altersgerechten Umbau der KfW verbunden werden kann. Hier kann dann sogar ein Zuschuss von bis zu 5000 Euro gewährt werden.

Weitere Informationen und Förderdetails können unter www.kfw.de/Einbruchschutz abgerufen werden.

Downloads:


pm-kfw-einbruchsicherung-programm.pdf

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