Trassenendpunkt Meitingen wird abgeändert
22.09.2015

Was schon seit längerem bekannt ist, wird nun auch endgültig gesetzlich festgeschrieben: Der Markt Meitingen wird nicht der Endpunkt der geplanten Gleichstrompassage Süd-Ost sein. Wie der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz nach einem Gespräch mit der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) berichtet, wird die Verschiebung des südlichen Endpunkts hin zum Netzknoten Isar bei Landshut und damit die Umsetzung der politischen Vereinbarung des Koalitionsgipfels vom 01. Juli in Kürze vollzogen. „Wir werden im Deutschen Bundestag voraussichtlich noch Ende 2015 ein neues Bundesbedarfsplangesetz verabschieden.“ so Durz. Das Gesetz wird als neuen Endpunkt der Leitungsmaßnahme dann nicht mehr Meitingen, sondern Isar bei Landshut vorsehen.

„Es ist für die Umsetzung der Energiewende und für die Versorgungssicherheit von großer Bedeutung, dass es gelingt, die politischen Vorgaben des Koalitionsgipfels so schnell umzusetzen.“ betont Durz. Die Übertragungsnetzbetreiber haben ihre Pläne entsprechend der Koalitionsbeschlüsse überarbeitet und die Bundesnetzagentur hat die technische Machbarkeit bestätigt. Auf dieser Grundlage kann der Deutsche Bundestag das Bundesbedarfsplangesetz entsprechend ändern. „Damit werden Meitingen und der nördliche Landkreis Augsburg von der Trasse gar nicht mehr tangiert.“ erklärt Durz. Die Beharrlichkeit der Bayerischen Staatsregierung beim Thema Netzausbau habe sich aus seiner Sicht vor allem aus Gründen einer größeren Akzeptanz ausgezahlt: „Unser Ziel war und ist eine bürgerfreundliche und landschaftsverträgliche Umsetzung der Energiewende. Beides haben wir erreicht: Der notwendige Trassenbau wird auf ein Minimum beschränkt, zudem wird die Trasse vorrangig unter der Erde verlaufen. Gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit nicht gefährdet. Für beides schaffen wir in Kürze die gesetzlichen Grundlagen“ so der Wirtschafts- und Energiepolitiker.