„Post wird Obergriesbach nicht verlassen“ – Durz und Tomaschko erzielen Verhandlungserfolg mit der Deutschen Post

Suche nach Partner für Paketshop ist angelaufen

Obergriesbach. Den Menschen in Obergriesbach wird auch in Zukunft ein Serviceangebot der Deutschen Post zur Verfügung stehen. Seit Schließung der Filiale bietet die das Unternehmen einen mobilen Postservice durch den örtlichen Zusteller an. Derweil wird nach einem Unternehmen in Obergriesbach gesucht, das einen Paketshop betreiben möchte.

 

„Die Post wird Obergriesbach nicht verlassen“, freut sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz. Zusammen mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko hatte er am vergangenen Wochenende Gespräche mit Vertretern der Deutschen Post geführt. „Wir sind froh und glücklich, eine Lösung gefunden zu haben“, zeigte sich auch Tomaschko mit dem Ausgang der Gespräche zufrieden.

 

„Die Deutsche Post zeigt sich gegenüber der Etablierung eines Paketshops in Obergriesbach aufgeschlossen“, erklärt Durz das Ergebnis der Verhandlungen. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich ein örtlicher Unternehmer bereit erkläre, einen solchen Paketshop in seinen Räumlichkeiten zu betreiben. „Wir befinden uns dazu bereits in Gesprächen“, so Tomaschko. Interessierte Unternehmer könnten sich in seinem Stimmkreisbüro melden. „Natürlich stehen auch wir vom Landkreis als Ansprechpartner bereit“, sagt Manfred Losinger, der als stellvertretender Landrat von Aichach-Friedberg ebenfalls an den Gesprächen teilnahm.

 

Seit der Filialschließung bietet die Deutsche Post in Obergriesbach einen mobilen Postservice an. Das bedeutet, dass der Postbote einige Funktionen einer klassischen Postfiliale übernimmt. So können bei ihm unter anderem Briefmarken erworben werden und auch Pakete abgegeben werden. Der mobile Postservice ist ein Angebot der Deutschen Post, das speziell für den ländlichen Raum entwickelt wurde. „Die Deutsche Post hat sich bereit erklärt, dieses Angebot durch einen Paketshop zu ergänzen“, erklärt Durz.

 

Die Filiale in Obergriesbach wurde geschlossen, nachdem die Einwohneranzahl in der Gemeinde unter 2.000 Menschen gesunken war. Laut Gesetz ist die Deutsche Post nur bis zu dieser Gemeindegröße verpflichtet, eine Filiale bereitzustellen. Die CSU-Politiker hatten sich nach Bekanntwerden der Schließung mit einem Brief an die Deutsche Post gewandt. Das Unternehmen zeigte sich daraufhin zu Gesprächen bereit. Dabei erklärte es, bei einem Anstieg der Einwohnerzahl über 2.000 Menschen der gesetzlichen Verpflichtung zur Einrichtung einer vollwertigen Filiale uneingeschränkt nachzukommen.

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