„Die Telematik auf der A8 wird kommen“, freuen sich die schwäbischen CSU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange und Hansjörg Durz. „Jetzt sind wir in dieser Sache einen wichtigen Schritt vorangekommen.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten Lange und Durz erklärt, dass sein Haus das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr beauftragt habe, konkrete Projektplanungen für den Abschnitt München – Augsburg einzuleiten und die planerischen Voraussetzungen für den Bau einer Streckenbeeinflussungsanlage zu schaffen. Lange und Durz hatten sich dafür nachdrücklich in Berlin eingesetzt. Streckenbeeinflussungsanlagen, auch als Telematik bekannt, erhöhen sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Verkehrsqualität auf einer Strecke.

„Auf einigen Abschnitten der A8 gibt es häufig Unfälle. Daher müssen wir hier Möglichkeiten finden, die Situation zu verbessern. Telematik ist dafür eine sinnvolle Lösung. So können z.B. je nach Verkehrslage vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzungen angepasst werden“, erklären Lange und Durz.

„Wir haben jetzt eine echte Perspektive: Als erster Schritt wurde bereits eine EU-weite Ausschreibung für Ingenieursleistungen eingeleitet, die bis Frühjahr 2019 vergeben werden. Darin sollen die verkehrlichen Wirkungen bis einschließlich Neusäß untersucht werden.

Die technischen Planungen werden dann bis voraussichtlich Mitte 2020 abgeschlossen sein, so dass dann die endgültigen Voraussetzungen für die Baufreigabe sowie die Auftragsvergabe vorliegen. Das sind wirklich gute Nachrichten für die Autofahrer auf der A8, unsere Rettungskräfte und die gesamte Region. Wir freuen uns, dass der Einsatz sich gelohnt hat“, erläutert Durz.

Der CSU-Abgeordnete Durz erklärt, dass er sich nicht nur für eine Realisierung der Telematik bis einschließlich Neusäß, sondern darüber hinaus auch weiter in Richtung Westen einsetzen wird. Das unterstützt auch MdB Lange.

 

 

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