Gute Nachrichten für den nördlichen Landkreis Augsburg: Wie der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz berichtet, hat es das Projekt 3. Gleis zwischen Augsburg und Donauwörth nachträglich in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans geschafft. „Die heutige Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums zur Hochstufung des Schienenprojektes Augsburg – Donauwörth in den Vordringlichen Bedarf ist ein großer Erfolg. Jetzt liegt die höchste Priorität des Bundes auf dem für unsere Region so bedeutenden Ausbau dieser Strecke“, freut sich Durz.

Das 3. Gleis Richtung Norden, das sowohl von Bürgermeistern als auch vom Kreistag seit Jahren gefordert wird, ist auch für Durz ein wichtiges Zukunftsprojekt. Der Deutsche Bundestag hatte 2016 den aktuellen Bundesverkehrswegeplan sowie das Bundesschienenwegeausbaugesetz beschlossen. In der höchsten Priorität war darin der Bahnausbau Augsburg – Ulm enthalten, für den die Planungen bereits begonnen haben. Das Projekt Augsburg – Donauwörth war zur Enttäuschung vieler in der Region nicht unter den vordringlichen Maßnahmen. Gleichzeitig hatte der Gesetzgeber jedoch festgelegt, dass Projekte der Kategorie Potenzieller Bedarf aufsteigen können. „Diese Voraussetzungen liegen nun mit dem Nachweis der gesamtwirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit vor.“, freut sich Durz.

Allein mit Blick auf den langen Planungsprozess von Schienenprojekten sei klar, dass das 3. Gleis nicht von heute auf morgen realisiert werden könne. „Die Hochstufung ist aber ein ganz wichtiger Schritt für das Projekt. Die Entscheidung, dass es realisiert werden soll, ist jetzt gefallen“, so Durz.

„Im weiteren Verfahren ist es wichtig, die Region mit einzubeziehen“, macht Durz deutlich. „Denn bei allen positiven Effekten für den Personenverkehr, bedeutet das 3.Gleis natürlich auch höhere Kapazitäten für den Güterverkehr und Veränderungen beim Nahverkehr. Das kann nur im Einklang mit allen Betroffenen vorangetrieben werden. Hier soll nichts über die Köpfe hinweg entschieden werden.“, so Durz abschließend.

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