Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Europa weiter auf dem Vormarsch. In Deutschland konnte ein Ausbruch bisher verhindert werden. „Unsere Präventionsmaßnahmen, wie die breite Informationspolitik über Verbreitungswege und Hygienemaßnahmen, wirken. Auch für den Ernstfall sind wir gut gerüstet. So hat das Nationale Krisenzentrum Tierseuchen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits verschiedene Szenarien erprobt“, betonte die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag Marlene Mortler.

Für den Menschen sei das Virus nicht gefährlich. „Trotzdem nehmen wir die bisherige Ausbreitung sehr ernst. Sollte die Tierseuche bei uns ankommen, könnte sie viele Schweinehalter in ihrer Existenz bedrohen. Das müssen wir unbedingt verhindern. Unsere Landwirte sollen wissen: wir stehen an ihrer Seite“, sagte Mortler.

Die von der Bundesregierung heute beschlossene Änderung der Schweinepestverordnung sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Bekämpfung der ASP. „Sie ermöglicht den Behörden vor Ort schneller und umfassender einzugreifen. Zusätzlich soll die ganzjährige Schonzeit für Bachen und Keiler aufgehoben werden, um die Schwarzwildpopulation auszudünnen. Damit haben wir ein sinnvolles Instrument gegen die ASP in der Hand, das sowohl präventiv als auch im Krisenfall wirkt“, sagte die CSU-Politikerin.

Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können dazu beitragen, einen Ausbruch der Tierseuche in Deutschland zu verhindern. „Eine indirekte Übertragung der ASP, zum Beispiel durch Fleisch- sowie Wurstwaren, insbesondere über Speiseabfälle ist möglich. Sowohl in Privathaushalten als auch an öffentlichen Plätzen wie Raststätten gilt deshalb: Speisereste immer geschlossen entsorgen. Sie könnten sonst durch Wildschweine gefressen werden und damit das Übertragungsrisiko erhöhen“, erklärte Mortler.

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