Das Bundeskabinett hat das „Gesetzes zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ verabschiedet. „Der Bund wird in den nächsten Jahren mehr als eine Milliarde Euro in den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung investieren. Damit können ca. 100.000 zusätzliche Plätze in der Kindertagesbetreuung geschaffen werden“, freut sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz.

Mit dem Gesetz wird die Grundlage für ein Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2017-2020 geschaffen. Es handelt sich dabei mittlerweile um das vierte Investitionsprogramm des Bundes zum Ausbau der Kindertagesbetreuung. „Damit setzen wir ein Erfolgsmodell fort: Als die Investitionsprogramme zur Kindertagesbetreuung im Jahr 2008 aufgenommen wurden, lag die Betreuungsquote bei Kinder unter drei Jahren bundesweit bei 17,6 Prozent. Sie hat sich bis zum Jahr 2016 mit nun 32,7 Prozent fast verdoppelt. Bei jedem Gemeindebesuch in meinem Wahlkreis stelle ich fest, wie sinnvoll das Geld von den Kommunen investiert wird“, so Durz.

Neu in dem nun geplanten Programm sei, dass es nun auch möglich sein wird, Kinderbetreuungsplätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis hin zum Schuleintritt zu fördern. Bisherige Programme waren auf Kinderbetreuungsplätze für Kinder im Alter von einem bis zu drei Jahren beschränkt. „Diese Erweiterung ist insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Geburtenrate und der Integration von Kindern mit Fluchthintergrund äußerst positiv zu sehen. Die Koalition zeigt, dass sie Länder, Kommunen und die Eltern kleiner Kinder bei der Erfüllung ihrer Bildungs- und Erziehungsverantwortung nicht im Stich lässt“, so Durz abschließend.

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