Seit der Veröffentlichung des Erstentwurfs des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP), des Plans also, der den Aus- und Neubau der Verkehrswege in Deutschland für die nächsten 20 Jahre bestimmt, wurde das Vorhaben B2, Osttangente, besonders intensiv diskutiert. Zahlreiche Stellungnahmen haben das Bundesverkehrsministerium, während der sechs-wöchigen Öffentlichkeitsbeteiligung erreicht. Nun liegt ein neuer Entwurf vor, der heute in die Ressortabstimmung mit den anderen Ministerien gehen soll.

Darin wird der Teilabschnitt 4 der Osttangente zwischen Kissing und Oberottmarshausen (B 17) in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht abgestuft. Der Rest der Maßnahme bleibt im vordringlichen Bedarf, der höchsten Dringlichkeitseinstufung. Insgesamt wird das Projekt nicht mehr ausschließlich als 4-streifig, sondern als 3-4-streifiger Neu- bzw. Ausbau beschrieben.

„Damit werden wir den Beschlüssen der kommunalen Gremien sowie den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gerecht, ohne dass das Gesamtprojekt leidet. Es wird eine stimmige Priorisierung vorgenommen“, freuen sich die CSU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange und Hansjörg Durz. „Das ist genau die richtige Lösung für das Projekt“.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass der Entwurf nach der Ressortabstimmung voraussichtlich im August vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. Die parlamentarischen Beratungen beginnen dann nach der Sommerpause.

MdB Durz macht noch einmal deutlich, dass es dann darauf ankomme, auf die Realisierung der beiden prioritären Maßnahmen 4-streifiger Ausbau von A 8 bis zum Chippenham-Ring sowie die Umfahrung Kissing/Mering-St. Afra zu drängen, um die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in Friedberg, Kissing und Mering zu erreichen.

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