Die Stadt Friedberg wird in 2016 im Bund-Länder-Förderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert. Diese gute Nachricht erhielten Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko und Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz aus dem Bayerischen Innenministerium. Konkret stellen Bund und Freistaat 60.000 Euro Finanzhilfen für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in der Friedberger Altstadt zur Verfügung.

Mit diesen Mitteln möchte die Stadt ein Innenstadtmanagement einrichten, um die Altstadt als Wohn- und Einzelhandelsstandort weiter zu stärken. Das Innenstadtmanagement wird zentraler Bestandteil einer integrierten Strategie für eine vitale Altstadt sein. Fortgeführt wird die finanzielle Unterstützung von Sanierungsmaßnahmen an privaten Gebäuden in der historischen Altstadt.

„Ziel des Förderprogramms ist es, die Gemeinden bei der Revitalisierung alter Bausubstanz durch Sanierung und Umnutzung und die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raums zu unterstützen“, erklärte Tomaschko. „Der Erhalt und die behutsame städtebauliche Weiterentwicklung unserer historischen Städte und Dörfer ist eine besondere Aufgabe dieses Städtebauförderungsprogramms. Die gewachsenen Stadt- und Ortskerne sind Kostbarkeiten, die unsere Heimatorte einzigartig machen.“, so die beiden Abgeordneten.

Hansjörg Durz verwies auf einen weiteren wichtigen Aspekt des Förderprogramms: „Damit helfen wir den Kommunen bei der Bewältigung des demografischen und ökonomischen Wandels. Unsere Förderung zielt darauf, Anpassungen der sozialen Infrastruktur und öffentlichen Wege und Plätze zu ermöglichen.“

Im Programmjahr 2016 werden in Schwaben 11 historische Stadt- und Ortskerne mit rund 1,9 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt. Zusammen mit eigenen Mitteln in Höhe von 1,3 Millionen Euro investieren die schwäbischen Kommunen, die an dem Programm teilnehmen, insgesamt 3,2 Millionen Euro.

Die Stadt Friedberg ist bereits seit dem Jahr 1977 mit Unterstützung der Städtebauförderung in der Altstadtsanierung aktiv. Seit 2010 wird die Stadt im Bund-Länder-Programm ‚Städtebaulicher Denkmalschutz‘ gefördert. Seit Beginn der städtebaulichen Sanierung erhielt die Stadt von Bund und Freistaat Zuschüsse der Städtebauförderung in Höhe von insgesamt rund 10,6 Millionen Euro.

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