Bundesminister Alexander Dobrindt hat in Berlin weitere 68 Förderbescheide für Mittel aus dem Bundesförderprogramm für Breitbandausbau übergeben. Dabei kamen auch die kleinen Gemeinden Großaitingen, Kleinaitingen und Oberottmarshausen zum Zuge. Bis zu 50.000 Euro stehen Kommunen mit unterversorgten Gebieten dabei zur Verfügung, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und durchzuführen. Die Rede ist dabei von mindestens 50 Mbit pro Sekunde. Der Bundesfördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Programm mit Förderprogrammen des Freistaats Bayern kombinierbar ist, kann der Eigenanteil der Gemeinde bis auf zehn Prozent reduziert werden.

Für die drei Gemeinden werden aus dem Bundestopf je 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld haben die Gemeinden Großaitingen, Kleinaitingen und Oberottmarshausen die Möglichkeit, das gesamte Gemeindegebiet für einen künftigen Glasfaserausbau vorzubereiten. Bereits im Januar hatte die kleine Gemeinde Heretsried einen Förderbescheid von 25.000 Euro erhalten.
In Heretsried soll das Glasfaserkabel bis zur Haustür gelegt werden. Schon im nächsten Jahr sollen die Bürger nach den bereits erfolgten Ausschreibungen das turboschnelle Internet nutzen können.

Bei der Übergabe des Förderbescheids war auch MdB Hansjörg Durz dabei. Er freute sich sehr, dass gleich beim ersten Mal eine Kommune aus seinem Wahlkreis zum Zug kam. “Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist im Zeitalter der Digitalisierung der Standortfaktor schlechthin!”, bemerkte Durz und sandte Glückwünsche an die kleine Holzwinkel-Gemeinde.

In der Tat wird der Heretsrieder Bürger im nächsten Jahr auf ein besseres Internetangebot zurückgreifen können als manche Firma in größeren Städten, erklärte Breitbandberater Jürgen Schuster.
Gemeinden, die sich auch für eine bessere Internetversorgung interessieren, können sich auf der Homepage www.internet.bayern informieren, welche Möglichkeiten es für sie gibt.

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pm-breitbandfoerderung-großaitingen-kleinaitingen-oberottmarshausen.pdf

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