Bundesminister Alexander Dobrindt hat in Berlin 45 Förderbe-scheide für Mittel aus dem Bundesförderprogramm für Breit-bandausbau übergeben. Dabei kam auch die kleine Gemeinde Heretsried zum Zuge. Bis zu 50000 Euro stehen Kommunen mit unterversorgten Gebieten dabei zur Verfügung, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und durchzuführen. Die Rede ist dabei von mindestens 50 Mbit pro Sekunde. Der Bundesfördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Programm mit Förderprogrammen des Frei-staats Bayern kombinierbar ist, kann der Eigenanteil der Gemeinde bis auf zehn Prozent reduziert werden.

Für die Gemeinde Heretsried werden aus dem Bundestopf 25000 Euro zur Verfügung gestellt. Breitbandberater Jürgen Schuster nahm dieser Tage den Förderbescheid in Empfang. „Mit diesem Geld hat die Gemeinde Heretsried die Möglichkeit, das gesamte Gemeindegebiet für einen künftigen Glasfaserausbau vorzubereiten”, sagte Schuster und empfahl anderen Gemeinden, unabhängig von ihrer momentanen Versorgung, ebenfalls diese Chance zu nutzen.

In Heretsried soll das Glasfaserkabel bis zur Haustür gelegt werden. Schon im nächsten Jahr sollen die Bürger nach den bereits erfolgten Ausschreibungen das turboschnelle Internet nutzen können.

Bei der Übergabe des Förderbescheids war auch MdB Hansjörg Durz dabei. Er freute sich sehr, dass gleich beim ersten Mal eine Kommune aus seinem Wahlkreis zum Zug kam. “Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist im Zeitalter der Digitalisierung der Standortfaktor schlechthin!”, bemerkte Durz und sandte Glückwünsche an die kleine Holzwinkel-Gemeinde.

In der Tat wird der Heretsrieder Bürger im nächsten Jahr auf ein besseres Internetangebot zurückgreifen können als manche Firma in größeren Städten, erklärte Breitbandberater Jürgen Schuster.
Gemeinden, die sich auch für eine bessere Internetversorgung interessieren, können sich auf der Homepage www.internet.bayern informieren, welche Möglichkeiten es für sie gibt.

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pm-breitbandfoerderung-heretsried.pdf

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