Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz hat zum traditionellen Neujahrsempfang des CSU-Bundeswahlkreises Augsburg-Land in das Foyer der Stadthalle Neusäß eingeladen. Vor rund 150 Gästen, darunter auch der Vizepräsident des Deutschen Bundestages a.D. Eduard Oswald, die Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Carolina Trautner und Peter Tomaschko, die Landräte Martin Sailer und Dr. Klaus Metzger sowie zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister und Kommunalpolitiker ließ er das Jahr aus bundespolitischer Sicht Revue passie-ren und ging auf aktuelle Geschehnisse und Sorgen der Menschen ein.

Krisenjahr 2015

„Wohl nie zuvor wurde derart deutlich, zu welch großartiger Leistung die Menschen in unserem Land in schwierigen Zeiten fähig sind und auf welch beeindruckende Weise, Werte wie Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Solidarität, Toleranz gelebt werden.“ So begründete Durz seine Einschätzung, weshalb er nach einem Jahr mit schrecklichen Terroranschlägen, Ukraine- und Griechenlandkrise, dem anhaltenden Bürgerkrieg in Syrien und der Flüchtlingskrise dennoch optimistisch in die Zukunft blicke. Der Wirtschaft ginge es ausgezeichnet, trotzdem seien viele Menschen in Sorge und würden Ängste äußern – nach den Ereignissen von Köln nochmals in ganz starkem Ausmaß. „Es ist diese Zerrissenheit, einerseits das Gefühl unbedingt helfen zu wollen, aber andererseits das Wissen um begrenzte Möglichkeiten, dieser unauflösliche Widerspruch zwischen dem humanitären Wollen und dem beschränkten Können, der viele Menschen in unserem Land im Jahr 2015 am intensivsten beschäftigt hat.“

Größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung

„Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht mehr nur Gewinner der Globalisierung sind, sondern immer mehr und unentrinnbar auch Betroffene und Beteiligte der zunehmenden Krisen und Konflikte in der Welt sind“ stellte Durz die Flüchtlingskrise in einen übergeordneten Zusammenhang. Ausgelöst durch Krisen, Kriege und Konflikte in der Welt, stelle die Flüchtlingskrise, die größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung dar. Als CSU baue man zur Bewältigung der dramatischen Lage auf drei Säulen: ganz oben stünde der Anspruch der Humanität. Dieser entspringe der christlichen Überzeugung, Menschen in Not zu helfen. Daran anknüpfend folge die Integration der Schutzbedürftigen in die Gesellschaft, worunter auch die Bereitschaft der Asylsuchenden fallen müsse, unsere Kultur zu achten und zu akzeptieren. Als dritte Säule nannte Durz die Begrenzung der Zuwanderung: „Wir werden Integration der Schutzbedürftigen nur leisten können, wenn wir eine deutliche Begrenzung der Zuwanderung erreichen. Nur dann werden wir das Vertrauen der Bevölkerung und die Zustimmung zu unserer Politik erhalten.“

Stromtrassen, Bundeswehr, Krankenhäuser und Infrastrukturprojekte

„Ob Deutschland Wohlstandsland bleibt, darüber entscheidet ganz maßgeblich die Infrastruktur“ benannte Durz die wesentlichen Herausforderungen für die kommenden Jahre. Für den Wahlkreis seien hier besonders im Fokus die Verkehrsprojekte Osttangente, B300 und Bahnausbau Ulm-Augsburg auf der Bestandsstrecke, sowie der weitere Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Rückblickend nannte der Abgeordnete exemplarisch Themen, die ihn als Bundestagsabgeordneten mit Blick auf den Wahlkreis 2015 besonders beschäftigt haben: „Die Stromtrassen kommen – aber nicht mit Endpunkt Meitingen. Die Bundeswehr investiert auf dem Lechfeld bis 2020 rund 72 Millionen Euro. Durch das neue Krankenhausfinanzierungsgesetz hat nicht nur das Klinikum, sondern haben auch die kleinen Krankenhäuser in Aichach, Friedberg, Bobingen und Schwabmünchen eine Zukunft.“

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