Anfang Juli wird sich der Bundestag in verschiedenen Gruppenanträgen mit dem wichtigen Thema Sterbehilfe auseinandersetzen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob und wie Ärzte, Einzelpersonen oder Vereine beim Sterben eingreifen dürfen.
Mit einem anderen Aspekt der letzten Lebensphase hat sich der Bundestag bereits in dieser Woche befasst. Wenn Ärzte nicht mehr heilen können, kommt es darauf an, die Schmerzen zu lindern und die letzten Tage so erträglich wie möglich zu gestalten. Dazu hat der Bundestag nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die Versorgung Schwerstkranker in ihrer letzten Lebensphase erheblich verbessern wird.
Wir stärken die Hospizarbeit und die ambulante Versorgung in ganz Deutschland. Auch wenn der Zusammenhalt unter den Menschen in ländlichen Regionen traditionell stark ist, fehlt es gerade in ländlichen und strukturschwachen Regionen häufig an Angeboten für schmerzlindernde Therapien. Hier wird die finanzielle Unterstützung deutlich ausgebaut. Von entscheidender Bedeutung ist auch die Stärkung der Sterbebegleitung in den Pflegeeinrichtungen. Um den Bewohnern zu helfen, sollen Pflegeeinrichtungen besser mit Hospizdiensten und Ärzten zusammenarbeiten und ihre eigenen Pflegekräfte für die Sterbebegleitung schulen und einsetzen.
Der Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden berührt die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft, er definiert auch unsere Menschlichkeit. Deswegen arbeiten wir daran, jedem Schwerstkranken die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die er wünscht und braucht. Die Union steht an der Seite derjenigen, die Hilfe benötigen. Die Union ist die Pflegepartei in Deutschland, wir lassen die Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase nicht allein.

Ihr,



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