Das seit dem 01. Januar in Kraft getretene Mindestlohngesetz (MiLoG) sorgte bei Vereinen und zahlreichen Funktionären und Vereinsvorständen in der Region für erhebliche Unsicherheiten. In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Funktionäre und Vereinsvorstände an den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz gewandt. Viele befürchteten, dass durch den beschlossenen Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde in Zukunft für die Vereine eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung entstanden wäre, vor allem aber ein bürokratischer Aufwand verbunden sei, der von den Vereinen nicht zu leisten ist.

Nun gibt es erste positive Nachrichten aus Berlin: Zumindest Amateursportler, die einen Vertrag mit ihrem Verein haben, fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Diese Klarstellung war gestern aus dem Bundesarbeitsministerium zu hören. Durz: „Ministerin Nahles hat nun klargestellt, dass im Amateursport nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern die Freude am Sport im Vordergrund steht. Damit liegt auch kein klassisches Arbeitsverhältnis vor, sondern es bleibt ein ehrenamtliches Engagement.“ Damit haben die Vereine nun Klarheit, dass bestehende Regelungen mit Spielern erhalten bleiben können, ohne dass die Vereine damit Gefahr laufen, den Tatbestand der Schwarzarbeit zu erfüllen. „Ich bin froh, dass durch die Klarstellung nun eine praxistaugliche Lösung für die Vereine vorliegt.“ freut sich der Abgeordnete.

Downloads:


pm-amateure-mindestlohn.pdf

Menü