Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz hat zum traditionellen Neujahrsempfang des Bundeswahlkreises Augsburg-Land in das Foyer der Stadthalle Neusäß eingeladen. Vor rund 150 Gästen, darunter auch der Vizepräsident des Deutschen Bun-destages a.D. Eduard Oswald, der Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, die Landtagsabgeordneten Carolina Trautner und Peter Tomaschko, sowie zahlreiche Kreisräte, Bürgermeister und Kommunalpolitiker ließ er sein erstes Jahr als Bundestagsabgeordneter aus bundespolitischer Sicht Revue passieren und ging auf aktuelle Geschehnisse und Sorgen der Menschen ein.

Terror, Pegida und Asyl

„Ich bin der Überzeugung, dass der terroristische Angriff von Paris sehr viel verändern wird in der Debatte und in unserem Handeln. Das ist jetzt schon spürbar.“ fasste Durz seine Einschätzung zu den Folgen des Terroranschlags auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zusammen und verwies auf die zahllosen Solidaritätsbekundungen und Mahnwachen, die in Frankreich, Deutschland und der ganzen Welt dem Terror eine Stimme entgegensetzten: „Wir stehen in Gemeinschaft zusammen – unabhängig von Hautfarbe und Religion. Und dies ohne dumpfe Parolen und ohne Ressentiments zu schüren.“
Zu Demonstrationskundgebungen der Pegida, erklärte Durz, dass es die Aufgabe von Politik sein müsse, den Menschen Politik noch besser zu erklären: „Hinhören, Hinterfragen, es wieder und wieder versuchen. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr verstanden: sie fordern die Politik und die Medien auf: erklärt es, hört hin, hinterfragt Euer Tun, sprecht mit uns, nehmt uns wahr.“
Die Krisen in der Welt lösen einen nie da gewesenen Flüchtlingsstrom aus. Alleine in Deutschland suchten 2014 über 200.000 Menschen Zuflucht. Bezogen auf die in Folge gestiegenen Asylbewerberzahlen zeigte Durz Verständnis für die Sorgen der Menschen: „Dies müssen wir ernst nehmen, wir müssen sehr verantwortungsvoll damit umgehen, damit Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit nicht entstehen.“ Durz verwies auf die zahlreichen Maßnahmen, mit denen die Politik bereits reagiert habe, um dem Flüchtlingsstrom zu begegnen. Besonders hob er jedoch die enorme Welle von Mitmenschlichkeit hervor, die er bei zahlreichen Begegnungen im Wahlkreis spüre: „Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei all denjenigen, die sich – ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – so großartig für die Menschen einsetzen, die bei uns Zuflucht suchen.“

Bauprojekte, Energiewende und Digitalisierung

In einem kurzen Ausblick skizzierte Durz die für ihn wichtigen Herausforderungen im neuen Jahr. „Intensiv beschäftigen wird uns 2015 die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der Region.“ Der Bundesverkehrswegeplan, der die Maßnahmen für die nächsten 15 Jahre festlegt, wird Ende 2015 in Berlin beschlossen. Im Parlament freue er sich, weiter an den beiden großen Themen Energiewende und Digitalisierung mitarbeiten zu können.

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