die außenpolitischen Krisenherde haben die Lage der Bundeswehr wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Obwohl sich die Bundeswehr in vielen Einsätzen weltweit einen exzellenten Ruf bei unseren internationalen Partnern erarbeitet hat, werfen die Berichte über mangelnde Einsatzfähigkeit von Hubschraubern, Panzern und Flugzeugen ein schlechtes Licht auf den Zustand unserer Streitkräfte.
Schon Anfang des Jahres hatte Bundesverteidigungsministerin von der Leyen eine umfangreiche Bestandsaufnahme zentraler Rüstungsprojekte in Auftrag gegeben, die am Montag vorgelegt wurde. Darin kommen die Gutachter u.a. zu dem Ergebnis, dass Beschaffung und Management der Rüstungsvorhaben zu verbessern sind.
Die Verteidigungsministerin hat daraufhin tief greifende Änderungen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr angekündigt. So wird das Ministerium eine Strategie zum Erhalt von Schlüsseltechnologien und ein Beschaffungskonzept entwickeln, das Vertragsmanagement verbessern und ein Projekt „Sicherheitstechnologien der Zukunft“ aufsetzen. Noch in diesem Jahr werden wichtige Rüstungsbeschaffungsentscheidungen auf den Weg gebracht und die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die materielle Einsatzbereitschaft nachhaltig zu verbessern und die aktuellen Mängel abzustellen.
Aufgrund der Komplexität wird es keine einfachen und schnellen Lösungen geben, aber die Union stellt sich den Herausforderungen und wird die Situation der Bundeswehr konsequent Schritt für Schritt verbessern. Das sind wir unseren Soldatinnen und Soldaten schuldig, die im In- und Ausland ihren Dienst für unser Land leisten.

Ihr,



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