Der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz war für einen Tag zu Gast im Markt Dinkelscherben. Nach der Begrüßung im Rathaus durch Bürgermeister Edgar Kalb standen die Betriebsbesichtigung der Firma sema, eine Führung durch die Metzgerei Lutz sowie der Besuch des Betonfertigteilwerks Griesmann im Ortsteil Oberschöneberg auf dem Programm.

Entwickler für Verpackungslösungen

Die Firma sema stellt in Dinkelscherben mit 60 Mitarbeitern Maschinen für die Verpackungsindustrie her. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von Förder- über Verpackungs- bis hin zu Palettiersystemen. Der Sondermaschinenbauer mit regionalem Schwerpunkt Deutschland, Österreich und Schweiz deckt dabei das gesamte Spektrum von der Entwicklung bis zur Montage ab. Im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten erläuterten die Geschäftsführer Jakob Seethaler und Johannes Steger aktuelle Herausforderungen, die sich einem Mittelständler im Bereich Maschinenbau stellen, insbesondere der zunehmende Aufwand für Dokumentation und Bürokratie.

Integrierter Handwerksbetrieb in 3. Generation

Zweite Station des Besuchs von Hansjörg Durz war die Metzgerei Lutz im Zentrum Dinkelscherbens. Das mittlerweile in 3. Generation geführte Geschäft ist eines der letzten in der Region, das auch heute noch die Stationen Schlachtung, Verwertung, Herstellung und Verkauf von Wurst- und Fleischwaren in einem Betrieb integriert. Geschäftsführer Ernst Lutz jun. ließ es sich nicht nehmen, die Gäste mit frisch hergestellten Weißwürsten von der Qualität des Betriebs zu überzeugen.

Fertigteilwerkproduzent im 50. Jubiläumsjahr

Im mittlerweile 50. Jahr produziert die Firma Rudolf Griesmann Betonfertigteilwerk GmbH im Dinkelscherbener Ortsteil Oberschöneberg. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Produktion und Auslieferung von Fertiggaragen, Betonstellwänden sowie sogenannter Fahrsilo-Fertigteile. Die Geschäftsführerin Carolin Griesmann führte MdB Durz und Bürgermeister Kalb über das Betriebsgelände sowie durch die Fertigungshallen. Im anschließenden Gespräch ging es um Themen wie Fachkräftemangel, insbesondere die Gewinnung von Nachwuchskräften sowie die Verbesserung bestehender Verwaltungsvorschriften.

„Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist, vor Ort mit den handelnden Verantwortlichen der heimischen Wirtschaft in Kontakt zu treten, um so die Auswirkungen von Entscheidungen der Bundespolitik konkret zu erfahren. Zahlreiche Hinweise und Informationen werde ich in meine Arbeit in Berlin einfließen lassen.“ resümierte Hansjörg Durz am Ende seines Besuchs in Dinkelscherben.

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