Der Deutsche Bundestag hat heute die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes verabschiedet. Auch für das Thema Gleichstromtrasse sind dabei zwei Punkte von besonderem Interesse:

Zum einen werden durch die Reform konkrete Ausbaukorridore für die Erneuerbaren Energien festgeschrieben, deren Verwirklichung direkte Auswirkungen auf den Übertragungsbedarf entfaltet. Bereits im Frühjahr hatten die Übertragungsnetzbetreiber auf Grundlage des Gesetzesentwurfs den dadurch entstehenden Übertragungsbedarf überprüft und sind damals zu dem Ergebnis gekommen, dass alle vier Gleichstromkorridore für den weiträumigen Nord-Süd-Übertragungsbedarf weiterhin notwendig sind. Derzeit überprüfen die Übertragungsnetzbetreiber die eingegangenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit.

Zum anderen hat der Gesetzgeber mit der Möglichkeit zur Erdverkabelung eine Regelung geschaffen, die bei der Umsetzung des Netzausbaus von großer Bedeutung ist, da die Akzeptanz der Bürger für den im Rahmen der Energiewende notwendigen Netzausbau eine entscheidende Rolle spielt. Die Novelle des EEG sieht deshalb eine Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes vor, um die teilweise Erdverkabelung bei Hochspannungs-Gleichstromübertragungsleitungen zu ermöglichen.

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pm-eeg-erdverkabelung.pdf

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