in der öffentlichen Diskussion findet in den letzten Wochen das Rentenpaket der Bundesregierung besondere Aufmerksamkeit.
In einer Expertenanhörung des Bundestags an diesem Montag hat sich gezeigt, dass es vor allem bei der abschlagsfreien Rente mit 63, die auf Wunsch der SPD im Koalitionsvertrag verankert wurde, noch einige Probleme zu lösen gibt. Zentraler Punkt für das parlamentarische Verfahren ist dabei die Vermeidung einer Frühverrentungswelle. Darüber hinaus dürfen Zeiten der Arbeitslosigkeit nur begrenzt Berücksichtigung finden; und wenn schon Arbeitslosigkeitszeiten angerechnet werden, ist es eine Frage der Gerechtigkeit, auch Zeiten freiwilliger Beitragszahlung zu berücksichtigen. Schließlich setzen wir uns für verbesserte Möglichkeiten im Hinblick auf einen flexibleren Renteneintritt ein.

Bei aller Diskussion um die Rente mit 63 darf aber nicht aus dem Blickfeld geraten, dass drei der vier Punkte des Rentenpakets, die das Leben vieler Menschen in unserem Land entscheidend verbessern werden, auf Unionsinitiative zurückgehen, nämlich die verbesserte Absicherung erwerbsgeminderter Menschen, die Anpassungen beim Reha-Budget, durch die dem zunehmenden Reha-Bedarf Rechnung getragen wird, und schließlich die Mütterrente, mit der Kindererziehungszeiten von vor 1992 geborenen Kindern besser berücksichtigt werden.
Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zur abschließenden Beratung im Bundestag am 23. Mai zusammen mit der SPD zu einem guten Gesamtpaket kommen werden, so dass die neuen Rentenregelungen zum 1. Juli 2014 in Kraft treten können.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr,



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