in dieser Woche haben wir uns in verschiedenen Gremien des Deutschen Bundestages sowie innerhalb von Fraktion und Landesgruppe intensiv mit der Novellierung des Erneuerbaren- Energien-Gesetz (EEG) und dem entsprechenden Referentenentwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie befasst. Insbesondere die Zukunft des Energieträgers Biomasse als speicher- und grundlastfähiger Beitrag zur Energiewende liegt uns als CSU-Landesgruppe dabei besonders am Herzen. Derzeit erreichen mich zahlreiche Zuschriften von Biogasanlagenbetreiber aus dem Wahlkreis, die ihrem Unmut über die derzeit formulierten Passagen im Referentenentwurf Ausdruck verleihen. Ich kann dies gut nachvollziehen.
Energie aus Biomasse ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Wir brauchen den Strom aus Biogasanlagen, da Biomasse eine positive CO2-Bilanz aufweist und grundlastfähig ist. Als Wärme- und Stromlieferant kann sie fossile Energieträger ersetzen und trägt zur Wertschöpfung sowie zur Sicherung von Arbeitsplätzen in den ländlichen Räumen bei. Im Gesetzgebungsverfahren müssen wir deshalb genau darauf achten, wie die einzelnen Regelungen zum Bereich Bioenergie ausgestaltet sind. Die CSU-Landesgruppe wird sich dafür einsetzen, dass der Vertrauensschutz gewahrt wird und, dass weiterhin eine wirtschaftliche und flexible Nutzung der Biomasse möglich ist.
Wir wollen das im Energiekonzept der Bayerischen Staatsregierung formulierte Ziel erreichen und entsprechend die Voraussetzungen schaffen, dass der Energieträger Biomasse dazu in die Lage versetzt wird, bis zum Jahr 2021 10 % des bayerischen Stromverbrauchs abzudecken.

Ihr,



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